Dialogische Beratung und Coaching - Peter Scholz  
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DIALOGKOMPETENZEN

Es gibt 12 Kernfähigkeiten bzw. Haltungen, die zur dialogischen Kompetenz führen:

  • Radikaler Respekt & Akzeptanz
    Jeder und jede darf so sein, wie er oder sie ist.
    Alle dürfen so sein, wie sie sind. Das ist eine schwierige Grundhaltung, besonders bei sehr unterschiedlichen Ansichten und sehr andersartigem Verhalten.

  • Die Haltung der/des Lernenden einnehmen
    Ich sage innerlich: "Ich bin nicht du, und ich weiß dich nicht" und bin gespannt, wie die andere Person mir nun erscheint.

  • Offenheit
    Das heißt, die Bereitschaft zu entwickeln, das eigene Denken von anderen beeinflussen zu lassen. Die Frage lautet: Kann ich von dir etwas lernen? Ja!

  • Sprich von Herzen und fasse dich kurz
    Sei du selbst und echt, also authentisch und kongruent. Sage, was dich bewegt, mit wenigen Worten und eigener, unverwechselbarer Stimme.

  • Einfühlsames Zuhören (Empathie)
    Auch die Töne zwischen den Zeilen wahrnehmen und auf die Zeichen und Sprache des Körpers achten.

  • Verlangsamung von Sprechen und Denken
    Innehalten - Druck rausnehmen - Raum schaffen
    Schweigen und Pausen als Lernraum begreifen.

  • Annahmen und Bewertungen suspendieren
    Suspendieren meint loslassen. Die eigenen Annahmen und inneren Bewertungen wahrnehmen und loslassen, also den anderen gegenüber transparent machen.

  • Produktives Plädieren
    Die eigenen Wurzeln offen legen, deutlich machen, woher das Gesagte kommt.
    Eigene Zweifel aussprechen: konkret sein, aber auch in Bildern sprechen.

  • Ein erkundendes Sprechen praktizieren
    Durch einfache, aufrichtige Fragen neue Sichtweisen eröffnen.
    "Ist es so, wie ich das empfinde oder denke, oder gibt es da noch etwas?"

  • Den Beobachter in einem selbst beobachten
    Die eigenen Gedanken, das eigene Denken und Empfinden beobachten, denn beobachtete Gedanken verändern sich.
    Die Selbstreflexionskompetenz ist schwer, aber wirkungsvoll.


  • Gelassenheit
    Überzeugen wollen und Überredung ist unangebracht. "Wenn jemand Recht hat, muss er andere nicht überreden." (David Bohm)

  • win-win’ Orientierung
    "Bei einem Dialog jedoch versucht niemand zu gewinnen. Wenn einer gewinnt, gewinnen alle." (David Bohm)

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  • EIGENE
    WEGE
    GEHEN


    "Ich weiß nicht,
    was ich gesagt habe,
    bevor ich die Antwort
    meines Gegenüber
    gehört habe."

    P. Watzlawick


    Johannes F. Hartkemeyer, Martina Hartkemeyer & Freeman Dorothy
    Miteinander Denken
    Das Geheimnis des Dialogs

    Klett-Cotta, 1998

    Johannes F. Hartkemeyer & Martina Hartkemeyer
    Die Kunst des Dialogs
    Kreative Kommunikation
    entdecken

    Klett-Cotta, 2005

    Dialogprojekt Osnabrück
    www.dialogprojekt.de