Dialogische Beratung und Coaching - Peter Scholz  
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Der Dialog Was ist der Dialog?
Der Dialog ist ein faszinierender Kommunikationsansatz, der mit zunehmendem Erfolg zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation in vielen Bereichen angewandt wird. Sowohl im privaten Bereich wie in der Familie, bei Paaren oder im Freundeskreis und bei freien Gruppen, als auch bei der Arbeit in Vereinen und Organisationen im Non-Profit-Bereich. In der betrieblichen Teamentwicklung, also im klassischen wirtschaftlichen Sektor, werden dialogische Gespräche immer häufiger eingesetzt.
Darüber hinaus auch in politischen, religiösen und kulturellen Strukturen und Foren.

Was ist denn das Besondere am Dialog, miteinander reden tun wir doch alle?
Der Dialog ist ein Gespräch mit einem Mittelpunkt und nicht mit verschiedenen Seiten. Es kommt also auf das Gemeinsame an. Die beteiligten Menschen praktizieren im Dialog nicht nur auf das Gemeinsame hin zu sprechen, sondern auch - als Voraussetzung dafür - wirklich zuzuhören - und zwar nicht nur den Worten, sondern allen Facetten der Person. Und letztlich auch dem, was zwischen den Personen zu hören ist.

Geht es beim Dialog um die Konsensfindung?
Nicht nur. Die Intention des Dialogs ist es, miteinander ein neues gemeinsames Verständnis zu erreichen - nicht nur in ein gutes Gespräch zu kommen und einen Konsens zu finden, sondern miteinander einen neuen, gemeinsamen Sinn zu entdecken, der über die bereits bekannten, schon oft "gedachten" - Gedanken und über die automatisierten Gefühlsreaktionen hinaus geht.

Was ist dann der Unterschied zu einer guten Diskussion?
Zum Unterschied zwischen Diskussion und Dialog schreibt David Bohm, "... dass das Wort 'Diskussion' dieselbe Wurzel hat, wie 'percussion' und 'concussion' (Erschütterung). Es suggeriert eine Art Pingpong-Spiel, bei dem wir den Ball zwischen uns hin- und herschlagen. Der Begriff Dialog geht auf das griechische 'dialogos' zurück. 'Dia' bedeutet 'durch'. 'Logos' bedeutet 'das Wort' oder allgemeiner 'der Sinn'. Dialog bedeutete ursprünglich 'sich bewegender oder durchlaufender Sinn... ein freies Fließen von Sinnen zwischen Menschen, wie bei einem Strom, der zwischen zwei Ufern fließt'".

Das hört sich anspruchsvoll an. Ist das dialogische Gespräch schwer zu lernen?
Nein, nicht schwieriger als Kochen. Der Dialog ist eine erlernbare Kunst. Aber weniger im Sinne von Technik, mehr als eine Grundhaltung. Wie beim Kochen. Es gibt zwar ein Rezept und jede Person kann damit üben, aber letztlich kommt es auf das Gespür für das Wesentliche und die Nuancen an.

Gutes Kochen ergibt ein leckeres Essen. Was bringt ein guter Dialog?
Eine tiefe Zufriedenheit. Die dialogische Grundhaltung soll es uns ermöglichen, den Voraussetzungen, Ideen, Annahmen, Überzeugungen und Gefühlen von uns Menschen auf den Grund zu gehen, um zu beleuchten, was unterschwellig unser Miteinander beherrscht und mit dazu beizutragen, unser Zusammenleben befriedigender zu machen.

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David Bohm


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